Microsoft & Business Central

Business Central Cloud-Migration, von On-Premises in die Microsoft Cloud

Sie betreiben Business Central bereits, aber auf eigener Hardware, mit manuellen Updates und wachsendem Wartungsaufwand. Die Migration in die Microsoft Cloud (Business Central Online) beendet den Serverbetrieb, bringt automatische Release-Updates und öffnet die Tür zu Copilot, Power Platform und modernen Integrationen. Wir planen und begleiten den Umzug.

Weitere Leistungen

Cloud-Migrationen im Überblick

Der Unterschied zwischen On-Premises und Online ist kein reiner Betriebsortwechsel. In der Cloud übernimmt Microsoft Infrastruktur, Backups und die halbjährlichen Release-Wellen — dafür gelten klare Regeln: Direkte Datenbankeingriffe entfallen, Anpassungen müssen als AL-Extensions vorliegen, und Integrationen laufen über APIs statt über Dateiablagen oder SQL-Zugriffe. Wer diese Punkte vorher klärt, migriert ruhig. Wer sie überspringt, entdeckt sie beim Go-Live.

Wir beginnen deshalb mit einer Bestandsaufnahme: Welche Erweiterungen sind im Einsatz, welche davon sind cloud-fähig, welche Schnittstellen greifen heute direkt auf die Datenbank zu, wie groß ist der Datenbestand und welche Mandanten müssen mit? Daraus entsteht ein Migrationsplan mit klarer Reihenfolge, Testphase und Rückfallszenario, inklusive einer ehrlichen Aussage, wo Anpassungen neu gebaut werden müssen.

Die eigentliche Datenübernahme läuft über das Cloud-Migration-Tool von Microsoft, ergänzt um unsere Prüfroutinen für Salden, Belegketten und Berechtigungen. Wir migrieren zunächst in eine Sandbox, lassen Ihre Key-User dort mit echten Daten testen und gehen erst dann produktiv. Nach dem Umzug übernehmen wir auf Wunsch die laufende Betreuung inklusive der Vorbereitung auf die Release-Wellen im April und Oktober.

Der Umzug von On-Premises nach Business Central Online läuft in aller Regel ohne längeren Stillstand: Der Produktivwechsel liegt auf einem Wochenende, davor steht eine vollständige Generalprobe in der Sandbox. Was Sie danach nicht mehr haben, ist der Serverbetrieb — keine Hardwarezyklen, keine manuellen Updates, keine Wartungsfenster für Datenbankpflege. Was Sie dafür einplanen sollten, ist die halbjährliche Release-Welle: Business Central Online aktualisiert sich im April und Oktober automatisch, und Erweiterungen müssen dazu passen. Genau dafür gibt es Sandbox-Umgebungen, in denen sich jedes Release vorab testen lässt.

Cloud-Migrationen: konkrete Leistungen

Cloud-Readiness-Analyse für Extensions und Schnittstellen
Migrationsplan mit Testphase und Rückfallszenario
Datenübernahme inklusive Prüfung von Salden und Belegketten
Umbau datenbanknaher Integrationen auf APIs
Sandbox-Test mit echten Daten vor dem Go-Live
Betreuung der halbjährlichen Release-Wellen
Anwendungsfälle

Cloud-Migrationen in der Praxis

// 01

Ende der Serverlaufzeit

Der bestehende Server läuft aus. Statt neu zu investieren, geht der Betrieb in die Cloud, ohne Hardwarezyklus und Wartungsfenster.

// 02

Copilot und Power Platform nutzen

Cloud-Betrieb als Voraussetzung für KI-Funktionen, Power BI und automatisierte Abläufe über die Power Platform.

// 03

Mehrere Standorte konsolidieren

Verteilte On-Premises-Installationen werden in einen Cloud-Mandanten überführt und einheitlich betrieben.

So gehen wir vor

Cloud-Migrationen: Schritt für Schritt

1

Cloud-Readiness-Check der bestehenden Installation

2

Migrationsplan inklusive Anpassungsbedarf

3

Sandbox-Migration und Key-User-Test

4

Produktivumzug und Nachbetreuung

FAQ

Häufige Fragen zu Cloud-Migrationen

Noch offene Punkte? Wir klären sie gern im Erstgespräch.

Müssen wir unsere Anpassungen neu entwickeln?
Nicht zwangsläufig. Bereits als AL-Extension umgesetzte Anpassungen lassen sich in der Regel übernehmen. Alter C/AL-Code, Änderungen am Standardobjektbestand oder direkte SQL-Zugriffe funktionieren in der Cloud jedoch nicht und müssen ersetzt werden. Was betroffen ist, sagen wir Ihnen nach der Readiness-Analyse — vor Projektbeginn.
Wo liegen unsere Daten?
Business Central Online wird in Microsoft-Rechenzentren betrieben; für Kunden aus der EU lässt sich die Datenhaltung in der EU-Region wählen. Die datenschutzrechtliche Bewertung inklusive Auftragsverarbeitungsvertrag klären wir im Projekt mit.
Wie lange dauert eine Cloud-Migration?
Bei einer weitgehend standardnahen Installation sind wenige Wochen realistisch. Treiber sind weniger die Datenmenge als die Anzahl und Art der Anpassungen und Schnittstellen. Nach der Readiness-Analyse nennen wir einen belastbaren Zeitrahmen.
Wie läuft die Migration von On-Premises nach Business Central Online konkret ab?
In vier Schritten: Readiness-Analyse der Extensions und Schnittstellen, Migration in eine Sandbox, Test durch Ihre Key-User mit echten Daten, dann der Produktivwechsel. Die Datenübernahme erledigt das Cloud-Migration-Tool von Microsoft, das eine Replikation Ihrer On-Premises-Datenbank in den Cloud-Mandanten aufbaut. Wir prüfen anschließend Salden, Belegketten und Berechtigungen gegen das Altsystem, bevor umgeschaltet wird.
Was kostet eine Cloud-Migration?
Der Projektpreis hängt fast vollständig daran, wie cloud-fähig Ihre Anpassungen und Schnittstellen heute sind — nicht an der Datenmenge. Eine standardnahe Installation ist ein überschaubares Projekt; datenbanknahe Integrationen und alter C/AL-Code treiben den Aufwand. Dazu kommen die laufenden Lizenzkosten für Business Central Online, die Microsoft öffentlich ausweist. Nach der Readiness-Analyse erhalten Sie einen belastbaren Preis statt einer Schätzung.
Müssen wir während der Migration den Betrieb einstellen?
Nein, nicht über längere Zeit. Die Sandbox-Migration und alle Tests laufen parallel zum laufenden Betrieb im Altsystem. Nur der Produktivwechsel selbst braucht ein Zeitfenster, in dem nicht gebucht wird — üblicherweise ein Wochenende. Den genauen Ablauf inklusive Rückfallszenario legen wir vorher schriftlich fest.
Können wir einzelne Mandanten in der Cloud betreiben und andere on-premises lassen?
Technisch ist ein solcher Parallelbetrieb möglich und in Konzernstrukturen manchmal auch sinnvoll, etwa als Zwischenschritt bei einer schrittweisen Migration. Auf Dauer verdoppelt er allerdings den Betreuungsaufwand: zwei Release-Stände, zwei Betriebsmodelle, zwei Wege für Schnittstellen. Wir empfehlen ihn als Übergangslösung mit definiertem Enddatum, nicht als Zielbild.

Lassen Sie uns Ihr Projekt besprechen.

Kostenloses Erstgespräch, 30–45 Minuten, remote. Eine ehrliche Einschätzung — auch wenn die Antwort lautet, dass Sie das eigentlich gar nicht brauchen.