Einarbeitung neuer Mitarbeiter
Neue Kollegen fragen den Assistenten statt jedes Mal einen erfahrenen Kollegen, und finden die Antwort samt Quelle im Handbuch.
Das Wissen Ihres Unternehmens steckt in Handbüchern, Arbeitsanweisungen, Verträgen, alten Angeboten und Tickets — verteilt über Laufwerke, Postfächer und Köpfe. Ein Wissensassistent macht daraus etwas, das man einfach fragen kann. Mitarbeiter stellen ihre Frage in normaler Sprache und bekommen eine Antwort samt Hinweis, aus welchem Dokument sie stammt.
Technisch steckt dahinter ein großes Sprachmodell — im Fachjargon ein Large Language Model, kurz LLM. Das ist dieselbe Art von Technik, die auch hinter den bekannten KI-Chats steckt. Der entscheidende Unterschied: Ein öffentliches LLM kennt Ihr Unternehmen nicht. Es weiß nicht, welche Gewährleistungsfrist in Ihren Verträgen steht, wie Ihr Freigabeprozess läuft oder was der Kunde vor zwei Jahren bestellt hat. Fragt man es trotzdem, kommt eine Antwort, die plausibel klingt und falsch ist.
Wir lösen das, indem der Assistent vor jeder Antwort in Ihren Unterlagen nachschlägt. Er sucht die passenden Stellen heraus, formuliert daraus eine Antwort und nennt das Dokument, aus dem sie stammt. Fachleute nennen dieses Verfahren Retrieval-Augmented Generation, kurz RAG — praktisch heißt es schlicht: nachsehen statt raten. Der Nebeneffekt ist wichtig: Weil jede Antwort eine Quelle hat, kann man sie überprüfen, statt ihr vertrauen zu müssen.
Berechtigungen bleiben dabei bestehen. Der Assistent zeigt jedem Mitarbeiter nur das, was er auch sonst sehen dürfte — über die KI entsteht kein Schleichweg zu Personalakten oder Kalkulationen. Zusätzlich legen wir fest, worüber der Assistent überhaupt Auskunft gibt und wo er abwinkt.
Beim Betrieb haben Sie die Wahl. In der Regel hosten wir das Sprachmodell in der EU, etwa über Azure OpenAI oder Mistral. Wo Daten das Haus gar nicht verlassen dürfen, betreiben wir ein eigenes LLM direkt bei Ihnen im Netz, üblicherweise auf Llama-Basis. Beides ist DSGVO-konform umsetzbar; welcher Weg passt, entscheidet sich an Ihren Anforderungen und nicht an unserer Vorliebe. Wo der Standard nicht reicht, entwickeln wir die LLM-Lösung passgenau, vom Zuschnitt auf Ihr Fachvokabular bis zur Anbindung an Ihre Systeme.
Am meisten bringt so ein Assistent dort, wo dieselbe Frage immer wieder gestellt wird: in der Einarbeitung neuer Kollegen, im First-Level-Support, in der Angebotserstellung, wenn jemand wissen muss, wie man einen vergleichbaren Fall zuletzt kalkuliert hat. Er ersetzt keinen erfahrenen Mitarbeiter. Er sorgt dafür, dass dessen Wissen nicht jedes Mal persönlich abgerufen werden muss.
Neue Kollegen fragen den Assistenten statt jedes Mal einen erfahrenen Kollegen, und finden die Antwort samt Quelle im Handbuch.
Der Support schlägt Fehlerbilder, Vorgehensweisen und frühere Tickets in Sekunden nach, statt sich durch Ordner zu arbeiten.
Vergleichbare Fälle, Preise und Vertragsklauseln aus vergangenen Projekten sind sofort auffindbar statt in Archiven vergraben.
Wissensquellen sichten: Was liegt wo, und wie aktuell ist es?
Zugriffsrechte und Grenzen festlegen
Pilot mit einem Bereich und echten Fragen
Roll-out, Schulung und laufende Pflege
Noch offene Punkte? Wir klären sie gern im Erstgespräch.
Wir helfen Ihnen, KI dort einzusetzen, wo sie echten Nutzen stiftet, nicht dort, wo sie gerade Mode ist.
Dokumente, E-Mails, Tickets. Wir automatisieren, was sich wiederholt.
Ein Gesprächspartner statt seitenlanger Texte, und spürbar weniger Standardanfragen im Support.
Kostenloses Erstgespräch, 30–45 Minuten, remote. Eine ehrliche Einschätzung — auch wenn die Antwort lautet, dass Sie das eigentlich gar nicht brauchen.